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Orte zu besuchen in der Nähe von Varigotti

Finale Ligure

Das Gebiet von Finale deckt ein Territorium, das von der Spitze der Caprazoppa bis hin nach Capo Noli reicht. Dieser Bereich, dank der vielen natürlichen Höhlen und den Schutz der Reliefs in der Nähe des Meeres, wurde schon von den Menschen seit prähistorischen Zeiten besiedelt. Der Neandertaler und schließlich der Cro-Magnon Sapiens, haben diese Küsten bewohnt und Zeichen ihrer Anwesenheit von großem historischen Wert hinterlassen. Zahlreiche Funde sind im Stadtmuseum von Finale aufbewahrt, das vor kurzem modernisiert wurde und wieder der Öffentlichkeit zugänglich ist. Die tausend jährige Geschichte machen den Besuch zu einen absoluten Must.
Während der Römerzeit gehörte dieses Gebiet zur Vada Sabatia (Vado) und war in kleine landwirtschaftlichen Gemeinden wie Perti, Calvisio und Varigotti organisiert. An der Mündung des Pora war das wichtigste Zentrum der Siedlung, wo die frühen christlichen Kirche im V-VI Jhd. errichtet wurden, welche heute noch im Kapuzinerkloster besichtigt werden können.

Im Jahre 643 sind die Zentren von Finale Marina und Varigotti von Rothari zerstört worden und in den neunten und zehnten Jhd. erlitten sie Inkursionen der Sarazenen.
Finalborgo um 1200 gegründet, um die Plünderung die oft vom Meer kamen, zu verhindern. Finalborgo ist vollständig befestigt, geschützt vom Schloss „Castel Gavone“, das zu dem Hauptsitz der Marquis von Finale geworden war.
Später jedoch, kapitulierte er an die Republik Genua. Nach Überwindung der Resistenz der Finaleser Milizen, im Jahr 1341, die Genueser den Hafen von Varigotti zerstört und eine Festung „Castelfranco“ an der Küste von Finale Marina gebaut , um eine vollständige Kontrolle über das Gebiet zu gewährleisten. Später erlitt der Markgraf von Carretto eine spanische Belagerung und von 1598 bis 1700 wurde das Gebiet von Spanien annektiert.
Heute gliedert sich Finale Ligure in vier Bezirke ein Marina , Pia, Borgo und Varigotti.

Sehenswertes in Finale Ligure

Finale ist ein der interessantesten Orte in Ligurien dank seiner zahlreiche Denkmäler. Außer den Werken der Verteidigung wie die Mauern von Finalborgo , die Burg „Castel Gavone“, die Festung „San Giovanni“, die Ruinen des Schlosses von Varigotti Schloss, die Festung „Castelfranco „ und den Wachtürmen der Caprazzoppa und Capo San Donato, kann man die verschiedenen sakralen Architekturrn wie die Pfarrkirche San Biagio (1634) und das Kloster von Santa Caterina (XV Jahrhundert) in Finalborgo , die frühchristliche Pieve (V Jhd.) im Marina , die Abtei von Santa Maria (XV Jahrhundert) in Pia und die mittelalterliche Kirche San Lorenzo in Varigotti bewundern.

Auch das Innenland ist reich an interessanten Stätten.
Geich nach Finalpia gelangt man zur Fraktion Calvisio mit seiner der Kirche von San Cipriano gegrüdet in der frühchristlichen Zeit.
Weiter ins Inland dem Tal des Sciusa folgend gelangt man in die Val Ponci die so nach den fünf römischen Brücken genannt wurde, die zur Julia Augusta (13 BC) angehörte.

Im Aquilatal gelangt man in die Gemeinde Orco Feglino , wo die Ruinen des Schlosses und der Kirche von San Lorenzino (1195) zu sehen sind.

Finale Ligure - Liguria
Finale Ligure - Liguria
Finale Ligure - Liguria

Noli

Das Gebiet der Stadt Noli befindet sich zwischen „Punta del Vescovado“ und der Mündung des Baches Luminella. In den fünften und sechsten Jahrhundert wird es zum Sitz einer kleinen Gemeinde mit einem Baptisterium und einer Kirche in der Gegend der Kirche San Paragorio, zerstört durch die Langobarden im Jahr 641 und in der Nähe des Meeres wieder errichtet.

Dank der Teilnahme am ersten Kreuzzug von 1097 erhält Noli viele Privilegien,sie wurde eine Seemacht und eine eigenständige Gemeinde ab 1192 bis Ende 1700.
Historischen Verbündeten der Republik Genua ist Noli im Jahr 1238 mit neuen Diözese und der Erhebung zur Stadt belohnt worden.

Sehenswertes in Noli

Die Kathedrale von San Paragorio ist eines der besten Beispiele der romanischen Kunst in Ligurien. Die roten kommunalen Backsteintürme haben fast vollständig ihren Glanz erhalten. Von den alten befestigten Strukturen bleiben einige Tore in die Stadt, Teile der Befestigungsmauern , und das Schloss „Monte Ursino „ (XII Jhd.).

Die Gebäude der Altstadt stammen aus dem Mittelalter.

Unter den Arkaden einer der wichtigsten Plätze Nolis kann man eine Gedenktafel sehen, die die Anwesenheit des Dichters Dante Alighieri im Exil in der Stadt bezeugt.

Noli - Liguria
Noli Ligure - Liguria
Noli - Liguria

Savona

Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, einer der 4 in Ligurien. Der ursprüngliche Kern von Savona war auf dem Felsvorsprung von „Priamar „ (205 BC) gelegen. In der Römerzeit erlitten die ligurischen Sabazi Niederlage durch Rom und und wurden nach Vada Sabatia (Vado)verdrängt. Zur Zeit der Byzantiner verändern sie Rollen.
Savona besitzt eine wichtige Stellung und wird ein befestigtes Zentrum. Später um das Jahr 600 erlitt Savona die Invasion der Langobarden Rotharis und verschiedene Angriffe der Sarazenen im zehnten Jahrhundert. Rund um 950 wird sie die Hauptstadt der Markgrafschaft der Aleramiden und ein sehr wichtiger Zugang zum Meer.

Dank der Teilnahme am ersten Kreuzzug erhält Savona Ruhm und eine starke kommerzielle Entwicklung. Im Jahr 1191 wird Savona eine autonome Gemeinde über eine immer größer werdenden Landesfläche. Die Stadt hatte eine Blütezeit während des fünfzehnten Jahrhunderts, als man Papst Sixtus IV und Julius II der Familie „della Rovere“ zu Päpsten ernannt wurden. Aber Schicksal war besiegelt nach der endgültigen Niederlage im Jahre 1542, als Genua den Hafen von Savona zerstört und anstelle der Zitadelle auf dem Priamar eine Festungsburg für die Kontrolle und Herrschaft über den Stadt errichtet hat. Die soziale und ökonomische Konjunktur wurde während der Zeit Napoleons erreicht. 1815 gehört Savona dem Reich Sardiniens an.

Sehenswertes in Savona

Der Hügel des Priamar ist der ursprüngliche Siedlungsplatz in der Stadt. Über den vorrömischen und römischen Strukturen nehmen die ersten Byzantinischen- Lombarden Befestigungen und die mittelalterliche Zitadelle Form an. Die Genueser Festungsburg wurde 1542 angefangen zu erbauen und um 1680 vollendet. Im Inneren kann man die Kirche von San Domenico dem Älteren und das Archäologische Museum besuchen. In der Nähe des Priamar befindet sich der Turm des Brandale (XII Jhd.) fast 50 Meter hoch mit gotischen Bögen. In seinem Inneren ist die Stadtglocke „la campanassa“ aufbewahrt. Der antiken „Via Pia“ gelangt man zum Palast der Familie „della Rovere“ (1495).

Am Domplatz dominiert die Kathedrale „Santa Maria Assunta”, dessen Kapelle unter Papst Sixtus IV gebaut wurde, zum Ehren seiner Eltern.
Der benachbarte Bischofs Palast des war einst ein Franziskanerkloster, in dem sich die Wohnung von Pius VII befindet. Immer in Pia sind der Gavotti Palast, das ehemalige Rathaus, der Lamba-Doria Palast, der Sitz der Handelskammer , ein gutes Beispiel Paläste des XVI Jahrhunderts.
In der Nähe des letzteren befindet sich die Pinakothek, die Keramiken aus Savona vom Jahr 1600 bis zum letzten Jahrhundert aufbewahrt.

Savona - Liguria
Savona - Liguria
Savona - Liguria

Albenga

Albenga liegt an der Mündung des Flusses Centa in der größten Ebene Liguriens. Am Anfang von den ligurischen Ingauni bewohnt, anschließend eine römische Gemeinde und später Bistum.
Wird im Verlauf mehrmals von Langobarden und Sarazenen zerstört. Nach dem Jahr 1000 wird Albenga zur Gemeinde und Seerepublik .

Wie auch viele andere Seerepubliken kommt Albenga gegen die mächtige Stadt Genua in Konflikt und im Jahre 1251 wurde gezwungen sich zu unterwerfen. Im Jahre 1625 kommt Albenga unter die Herrschaft von Amedeo von Savoyen. Dann, nach der napoleonischen Zeit, gehört Albenga, wie der Rest Liguriens zum Königreich Sardinien.

Sehenswertes in Albenga

Von großem Interesse sind die Überreste des römischen Zeitalters: die Ruinen eines Amphitheaters, ein Theater, ein Aquädukt, einige öffentliche und private Gebäude und ein Teil der Julia Augusta flankiert von Grabdenkmälern , auf halbem Weg in Richtung Alassio. Die gesamte mittelalterliche Altstadt ist es reich an religiösen und zivilen Denkmälern von großer historischer und kultureller Bedeutung. Die wichtigste religiöse Bauwerk ist die achteckige Taufkapelle des fünften Jahrhunderts, ein seltenes Beispiel der früh christlichen Architektur. Im Inneren befindet sich ein schönes byzantinisches Mosaik.

Die St. Michaels Kathedrale, auf der frühchristliche erbaut, hat Strukturen aus verschiedenen Epochen. Im historischen Zentrum sind mehrere Türme und öffentlichen Gebäude, von denen viele Museen beherbergt wie das Museum Ingauno, das die wichtigste Materialien der Römer aus der Nekropole aufbewahrt. Das römische Marine Museum, welches die Überreste eines römischen Schiffswrack (80 BC) ausstellt, das eine Meile vor der Küste gehoben wurde. Das Diözesanmuseum , wo man ausgegrabenen Kunstwerke und Materialien aus der Kathedrale der frühchristlichen Ära sehen kann.

Albenga - Liguria
Albenga - Liguria
Albenga - Liguria